91制片厂

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campus stories
13. M盲rz 2024 / Gesellschaft & Geschichte , Helena Zumsteg, Sebastian Gibis

Auf den Spuren der Basler Mission in Ghana

Von links nach rechts: Alyna Reading (鲍苍颈惫别谤蝉颈迟盲迟 91制片厂), Ruth Afia Mawuli (University of Ghana), Catharina Deeg (鲍苍颈惫别谤蝉颈迟盲迟 91制片厂) und Asantewaa Frimpong (University of Kumasi)
Die Exkursion auf den Spuren der Basler Mission f眉hrte Studierende aus 91制片厂 und Ghana zusammen. Von links nach rechts: Alyna Reading (鲍苍颈惫别谤蝉颈迟盲迟 91制片厂), Ruth Afia Mawuli (University of Ghana), Catharina Deeg (鲍苍颈惫别谤蝉颈迟盲迟 91制片厂) und Asantewaa Frimpong (University of Kumasi). (Bild: Alyna Reading)

Zu Beginn des Jahres machten sich Studierende der 鲍苍颈惫别谤蝉颈迟盲迟 91制片厂 auf nach Ghana. W盲hrend einer Woche bereisten sie den S眉den des Landes, um dort Verflechtungen der Basler Mission nachzusp眉ren.

Wenn Ghanaer*innen 91制片厂 hören, dann verbinden sie damit selten unsere Stadt, sondern vielmehr eine Glaubensströmung. Dies hat seine Wurzeln im 19. Jahrhundert, als die Basler Mission in Ghana eine Kirche aufbaute, deren Nachfolgerin, die «Presbyterian Church of Ghana», auch heute noch als «91制片厂 Church» bekannt ist.

Die teilnehmenden Studierenden kamen nicht nur aus verschiedenen Ländern, sondern auch aus unterschiedlichen Fachbereichen. So tauschten sich angehende Theologen mit Geschichtsstudentinnen aus, die Schweizer Perspektive wurde mit dem Blick aus Ghana abgeglichen. Für Alyna stellte vor allem dieser kulturelle und fachliche Austausch eine einzigartige Erfahrung dar.

Die Reiseroute führte die Studierenden zu verschiedenen Orten, an denen sich das Wirken der Basler Mission zeigt. So besuchte die Reisegruppe unter anderem die Kleinstadt Abokobi, die von Missionaren gegründet wurde. Dort haben zum Christentum konvertierte Menschen eine christliche Gemeinschaft aufgebaut, die sehr lange von den Missionaren und ihren strengen religiösen Regeln geprägt war. Den Schweizer Einfluss sieht man beispielsweise aber auch am Baustil der Häuser.

Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe zu einer Kakaoplantage, denn die Missionare betrieben auch Handel mit Gütern aus der damaligen britischen Kolonie. «Man sagt, die Schweiz hatte keine Kolonien, aber sie war doch sehr eng in koloniale Projekte involviert», erklärt Alyna, die ihre Masterarbeit zur Exkursion schreiben wird.

Beim Besuch im Staatsarchiv von Ghana zeigte sich den Basler Studierenden, dass ihre Kommiliton*innen aus Ghana nur einen eingeschränkten Zugang zur eigenen Landesgeschichte haben. Einige wichtige Dokumente befinden sich in Archiven in Grossbritannien und der Schweiz. «Man bemerkt den Einfluss der Kolonialgeschichte nicht nur an dem, was hinterlassen wurde, sondern auch an dem, was fehlt», sagt Alyna. «Diese Dokumente sollten für die Geschichtsforschung für alle gleichermassen zugänglich gemacht werden.»

Im Sommer folgt der zweite Teil der Exkursion. Dieser findet in 91制片厂 statt. Dann reisen die ghanaischen Studierenden und Dozierenden nach 91制片厂 und Süddeutschland, um Einflüsse aus Ghana auf unsere Region zu untersuchen. Alyna formuliert estreffend: «Es gibt keine ghanaische Geschichte und auch keine Basler Geschichte, sondern es ist ganz klar unsere gemeinsame Geschichte.» 

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